Hightech in der Krankenhausapotheke: ukrb investiert in Patientensicherheit

470.000 Euro hat das Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg (ukrb) in die weitere Steigerung der Arzneimitteltherapie- und damit Patientensicherheit investiert. Mit einem vollautomatisierten Kommissionierautomaten hebt das ukrb die bereits überdurchschnittliche Arzneimitteltherapiesicherheit auf ein noch höheres Niveau.

Der neue Automat, der in dieser Woche in Betrieb genommen wurde, ist die Weiterentwicklung der patientenindividuellen Verblisterung (Unit Dose), die unsere Krankenhausapotheke als eine der ersten Europas bereits 2009 einführte. Schon damals war Dr. Dagmar Eschke Teil des Teams, heute leitet sie die Apotheke: „Diese Investition ist eine Investition in Menschen, in die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten und in die Arbeitsbedingungen unseres pharmazeutischen Teams."

Der Kommissionierautomat ist das zentrale Element einer automatisierten Logistikkette – von der Warenannahme bis zur Belieferung der Stationen. Der Automat stellt Arzneimittel deutlich schneller und präziser zusammen und kann rund um die Uhr betrieben werden. Bestände und Verfallsdaten werden in Echtzeit überwacht, Inventuren können per Knopfdruck durchgeführt werden.

Durch die Automatisierung der Ein- und Auslagerungsprozesse entfallen manuelle Routinetätigkeiten und zeitintensive Laufwege weitgehend. Das pharmazeutische Fachpersonal kann die gewonnenen Kapazitäten verstärkt für klinisch-pharmazeutische Aufgaben nutzen – etwa die Beratung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegenden.

In der Krankenhausapotheke arbeiten 28 Kolleginnen und Kollegen, die auch mehrere Krankenhäuser der Region beliefern.

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