Long- und Post-COVID-Sprechstunde in Hochschulambulanz

Viele von einer COVID-19-Erkrankung genesene Patient*innen leiden auch noch Wochen oder gar Monate nach der Erkrankung an gesundheitlichen Langzeitfolgen. Das Long- bzw. Post-COVID-Syndrom beschreibt eine Vielzahl von Symptomen. Häufig sind Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Muskelschwäche oder Konzentrationsprobleme, Geruchs- und Geschmacksstörungen. Aber auch zahlreiche andere Symptome können als Folge einer SARS-CoV-2-Infektion auftreten. Allerdings können diese Symptome auch Anzeichen anderer Erkrankungen sein.

Um Betroffenen zu helfen, haben die Ruppiner Kliniken eine Long- und post-COVID-Sprechstunde in der neurologischen und der pneumologischen Hochschulambulanz eingerichtet. Hier finden Patient*innen eine umfassende Expertise, interdisziplinäre Teams und individuelle Behandlungsansätze.

Einer ausführlichen Anamnese schließt sich eine umfassende Diagnostik (bspw. EEG, klinisch-neurologische Untersuchung, bildgebende Verfahren etc.) an. Somit können die behandelnden Ärzt*innen zunächst abklären, ob die Beschwerden aus der Infektion mit SARS-CoV-2 resultieren oder ob es andere Ursachen gibt.

Gemeinsam mit den Patient*innen wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der unter anderem medikamentöse Therapie, körperliches Training oder spezielle Physiotherapie beinhalten kann.

Sprechstunden:
Dienstags 10:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung
Neurologie
Chefarzt: Dr. Tobias J. Müller
Pneumologie (ungerade KW)
Chefarzt Dr. Hagen Kelm  

Tel.: 03391 39-36800
E-Mail: hochschulambulanzen@ruppiner-kliniken.de


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