Medizinische Klinik B Schwerpunkt Gastroenterologie

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Im Überblick

In der Medizinischen Klinik B werden Patienten mit einer Vielzahl von allgemeinen internistischen Krankheitsbildern behandelt. Die besonderen Schwerpunkte der Klinik sind die Gastroenterologie und Hepatologie sowie die Hämatologie und Onkologie – zudem spezialisieren wir uns auf Diagnostik und Therapie von Stoffwechselerkrankungen (insbesondere Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus) sowie von chronischen Entzündungskrankheiten. Die folgenden Seiten sollen Ihnen dabei helfen, in unserer Klinik den für Sie richtigen Ansprechpartnern zu finden. Zudem möchten wir Ihnen einen Überblick über die Schwerpunkte und Behandlungsmöglichkeiten in unseren Sprechstunden und auf unseren Stationen geben.

Als Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) ist uns zudem sehr wichtig, moderne wissenschaftliche Erkenntnisse der Universitätsmedizin in die tägliche Diagnostik und Therapie unserer Patienten aufzunehmen. Gerade damit verbunden möchten wir jede Patientin und jeden Patienten in ihrer bzw. seiner besonderen individuellen Situation verstehen und entsprechend persönlich behandeln – aber auch durch Studien systematisch unser Wissen über Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten vermehren und verbessern und Ihnen die bestmöglichen Informations-, Diagnostik- und Therapieoptionen anbieten.

Allgemeines für Patientinnen und Patienten +

Bei einem geplanten Aufenthalt bitten wir Sie, folgende Dokumente zur stationären Aufnahme mitzubrigen:

  • Einweisung Ihres Hausarztes
  • Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenkasse
  • aktuelle Medikamente/Medikamentenliste bzw. -plan
  • Arztbriefe
  • Vorbefunde und CDs mit Röntgen-/CT-/MRT-Bilde
Informationen für Zuweiser +

Für eine stationäre Einweisung geben Sie Ihren Patienten bitte eine Einweisung sowie, falls vorhanden, Vorbefunde (externe Bildbefunde auf CD) mit.

Haben Sie Fragen? Sie erreichen unsere Fachärzte unter den folgenden Hotlines:

Mitarbeit bei uns +

In unserer Klinik gibt es vielseitige Möglichkeiten zur Mitarbeit in der stationären und ambulanten Krankenversorgung als Ärztin/Arzt, bereits vor der Approbation oder als Naturwissenschaftlerin/Naturwissenschaftler bei wissenschaftlichen Projekten (z. B. auf dem Weg zur Promotion) im Rahmen von grundlagenwissenschaftlichen ebenso wie patientenorientierten klinischen Studien und Fragestellungen.

Ärztinnen/Ärzte
Die Medizinische Klinik B ist für die internistische Weiterbildung eng verbunden mit den anderen internistischen Kliniken am Campus Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg der MHB. Durch die enge Verzahnung der Patientenversorgung zwischen den Abteilungen, durch die gemeinsam betriebene ambulante Versorgung in den angegliederten medizinischen Versorgungszentren, Notaufnahme und Intensivstationen wird eine breite allgemein-internistische und gleichzeitig eine hochspezialisierte interdisziplinäre diagnostische und therapeutische Ausbildung gewährleistet. Abteilungsübergreifende Fachweiterbildungen der ärztlichen Mitarbeiter wie auch die Abhaltung des Hochschulunterrichts unter abgestimmter Beteiligung aller Abteilungen heben diesen Gesichtspunkt weiter hervor. Über die Innere Medizin hinaus bestehen zudem enge Kontakte insbesondere zur Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Durch die Ärzte in der Medizinischen Klinik B bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten in der Inneren Medizin (Weiterbildungsermächtigung Innere Medizin 3 Jahre Prof. Dr. Dr. K.-H. Weylandt), in der Gastroenterologie (2 Jahre, Dr. A. Jung), in der Onkologie (2 Jahre, Dr. C. Löschner). Zudem verfügen wir über eine breite DEGUM-bestätigte Expertise in der Ausbildung im Ultraschall (Dr. A. Jung, Dr. M. Nürnberg, Prof. Dr. D. Nürnberg). Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen internistischen Kliniken am Campus Ruppiner Kliniken besteht die volle Weiterbildungskompetenz für das Fach Innere Medizin. Neben der Gastroenterologie und Onkologie sind Subspezialisierungen in die Kardiologie, Pneumologie und Geriatrie, ebenso wie die Psychosomatik, in Kooperation mit den jeweiligen Kliniken möglich.

Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler
In unseren Forschungsprojekten ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit in wissenschaftlichen Projekten. Wir verfügen über eine langjährige experimentelle ernährungswissenschaftliche und analytische Expertise, die Klinik ist Standort der MHB-Core-Facility Gaschromatographie/Lipidomics im Bereich der Experimentellen Lipidologie. Promotionsprojekte werden im Rahmen der bestehenden Kooperationen durch die Fakultät für Gesundheitswissenschaften (FGW) z.B. mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DifE) in Potsdam durchgeführt aber auch mit der Charité Universitätsmedizin in Berlin. Auch Habilitationsprojekte sind demnächst im Rahmen der FGW möglich.

Medizin- und Psychologiestudierende
In unseren wissenschaftlichen Projekten ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für medizinischen Promotionsprojekte sowohl mit klinisch-angewandteren Fragestellungen als auch im Rahmen grundlagenwissenschaftlicher Fragen. Auch im Rahmen von Praxistagen Famulaturen und Praktika und für das Praktischen Jahr bieten sich für Medizinstudierende und Psychologiestudierende bei uns in der Medizinischen Klinik B spannende und herausfordernde Mitarbeitsmöglichkeiten.

Absolventinnen und Absolventen ausländischer Medizinstudiengänge
Durch unser Postgraduierten-Programm bieten wir Absolventen ausländischer Medizinstudiengänge die Möglichkeit zur Arbeit in klinisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekten bereits vor der Erteilung der Berufserlaubnis.

Leitung

Karsten-H. Weylandt

Prof. Dr. Dr. Karsten-H. Weylandt
Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie

Kurzkontakt

Sekretariat

Vivian Unger

Telefon

(03391) 39-3210

Fax

(03391) 39-3202

E-Mail

medb@ukrb.de

Adresse

Fehrbelliner Straße 38
16816 Neuruppin

Eigenschaften

Mehrbettzimmer

Mehrbettzimmer vorhanden

Besuch

Besuchsmöglichkeit

TV

TV verfügbar

Nichtraucher

Rauchfreie Umgebung

Web & WLan

Internetzugang verfügbar

Barrierefrei

Behindertengerechter Zugang

2-Bett-Zimmer

2-Bett-Zimmer verfügbar

Fahrstuhl

Alles mit Fahrstuhl erreichbar

Telefon

Telefon inklusive

Krankenbett

Einzelzimmer verfügbar

Leistungsangebot

Gastroenterologie/Hepatologie +

Ein Schwerpunkt unserer Klinik ist die Gastroenterologie und Hepatologie. Hier möchten wir Ihr Ansprechpartner für die gesamte ambulante und stationäre Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des gesamten Verdauungssystems und der Leber sein.

Stationär werden insbesondere Patienten behandelt, bei denen komplexere endoskopische Eingriffe (zum Beispiel endoskopische Abtragung von Polypen im Magen-Darmtrakt, Gallengangsuntersuchungen mittels ERCP/PTCD und modularer Cholangioskopie oder endosonographische Untersuchungen) erforderlich sind. Wir behandeln außerdem stationär das gesamte Bild gastroenterologischer Erkrankungen, wie Patienten mit Komplikationen einer Leberzirrhose, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (z.B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa), Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder mit Krebserkrankungen der Verdauungsorgane und der Leber.

Spezialsprechstunden
Im Rahmen unserer MVZ-, Ermächtigungs- und Studiensprechstunden bieten wir Ihnen die folgenden Spezialsprechstunden an:

  • Leber-/Stoffwechselerkrankungen: Bei Lebererkrankungen liegt unser besonderer Schwerpunkt im Bereich der Fettlebererkrankung und Leberzirrhose. Zudem diagnostizieren und behandeln wir in diesen Sprechstunden Stoffwechselerkrankungen mit einem besonderen Schwerpunkt für Fettstoffwechselstörungen. Im Rahmen dieser Sprechstunden führen wir sowohl die hepatologische Diagnostik und Therapie durch, ggf. inklusive medikamentöser Therapie z.B. der Virus - Hepatitis B und C.
  • Entzündliche Darmerkrankungen: In unserer Sprechstunde für chronisch entzündliche Darmerkrankungen, werden alle Möglichkeiten der einer modernen Behandlung angeboten, wie z. B. die auch die Infusionstherapie mit Antikörpern.
  • Sprechstunde für Schluckstörungen/Speiseröhrenerkrankungen: Für Patienten mit Erkrankungen der Speiseröhre, insb. mit Schluckstörungen bieten wir ebenfalls unsere Expertise für Diagnostik (inklusive Druck- und Säuremessungen in der Speiseröhre) an.
  • Adipositas-Sprechstunde: Hier arbeiten wir eng mit unseren Partnern in unserer Chirurgie und Psychosomatik am Campus Ruppiner Kliniken zusammen für eine integrierte interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit ausgeprägtem Übergewicht zur optimalen konservativen Diagnostik und Therapie bis hin zur metabolischen Chirurgice.

Termine zur Magen- oder Darmspiegelung erhalten Sie in unserer Gastroenterologischen Praxis (OGD MVZ 2) unter (03391) 39-1930 oder per Fax unter (03391) 39-1933 bzw. E-Mail praxis-gastro@ogd-neuruppin.de.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Wartezeiten für reine Vorsorge-Darmspiegelungen ca. 8 bis 12 Wochen betragen können. Dafür möchten wir aber sicherstellen, dass Sie bei Symptomen (Diarrhoe, Blut im Stuhl, neue Schluckstörungen) rasche Termine erhalten im Zeitrahmen von – je nach Schwere der Symptome – bis maximal 4 Wochen.
Sollten Sie weitere Fragen hierzu haben und melden Sie sich bitte ggf. auch im Sekretariat unserer Klinik unter (03391) 39-3210 oder per Fax unter (03391) 39-3202 oder medb@ukrb.de.

Endoskopie +

Das Leistungsspektrum in der diagnostischen und interventionellen Endoskopie und gastroenterologischen Funktionsdiagnostik umfasst:

  • Die ambulante und stationäre endoskopische Diagnostik mittels Magenspiegelung (Gastroskopie) und Darmspiegelung (Koloskopie) in hochauflösender Technik (HD) sowie unter der besonders schonenden CO2-Insufflation.
  • Die Vorhaltung eines 24h-Notfallendoskopiedienstes zur akuten Blutungstherapie (mittels Clip, Ligatur, OTSC, Hämospray) und Notfall – ERC bei Erkrankungen der Gallenwege.
  • Kapselendoskopien des Dünndarms, im Bedarfsfall auch – in Kooperation mit unseren Chirurgen – die intraoperative Intestinoskopie.
  • Diagnostische und therapeutische endoskopische Eingriffe inklusive EMR, endoskopische Vollwandresektionen (FTRD), Ballondilatationen, Bougierungen, Ligaturtherapie, Argon-Plasma-Koagulation, Radiofrequenzablation, Gallen- und Pankreasganguntersuchungen (ERCP und PTCD) inklusive direkter modularer Cholagioskopie sowie elektrohydraulischer und mechanischer Lithotrypsie, extrakorporale Stosswellenlithotrypsie, Metallstentimplantation, perkutane und endoskopische (Abszess-) Drainagen, Endovac.
  • Ernährungstherapie inklusive Überwachung komplexer parenteraler Ernährungsschemata über permanente venöse Zugangssysteme (Port-, Broviac-Katheter) und Anlage enteraler Ernährungssonden (PEG, PEJ, Gastropexie), palliative Anlage von Ablaufsonden (Ablauf-PEG).
  • Gastroenterologische Funktionsdiagnostik mit H2-Atemtesten zur Diagnose von Lactose- und Fructose-Unverträglichkeit und bakterieller Fehlbesiedlung. 24h-pH-Metrie und Impedanzmessung und hochauflösende Manometrie des Ösophagus zur Diagnostik bei Reflux und Schluckstörungen. Hochauflösende Druckmessung im Analkanal.
  • Die perkutane Sonographie und die Endosonographie mit und ohne Kontrastmittel zur Diagnostik und Verlaufsbeurteilung von benignen und malignen Erkrankungen.
  • Perkutane und endoskopische Sonographie zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken (z. B. Biopsie oder Drainage)

Termine zur Magen- oder Darmspiegelung erhalten Sie in unserer Gastroenterologischen Praxis (OGD MVZ 2) unter (03391) 39-1930 oder per Fax unter (03391) 39-1933 bzw. E-Mail praxis-gastro@ogd-neuruppin.de.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Wartezeiten für reine Vorsorge-Darmspiegelungen ca. 8 bis 12 Wochen betragen können. Dafür möchten wir aber sicherstellen, dass Sie bei Symptomen (Diarrhoe, Blut im Stuhl, neue Schluckstörungen) rasche Termine erhalten im Zeitrahmen von – je nach Schwere der Symptome – bis maximal 4 Wochen.
Sollten Sie weitere Fragen hierzu haben und melden Sie sich bitte ggf. auch im Sekretariat unserer Klinik unter (03391) 39-3210 oder per Fax unter (03391) 39-3202 oder medb@ukrb.de.

Onkologie/Hämatologie +

Die enge Verbindung von onkologischer und interdisziplinärer Tumortherapiestation und onkologischer Schwerpunktpraxis ermöglicht uns die integrierte ambulante Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Blutes (Hämatologie) und von Tumorerkrankungen.

In unserer Klinik und Praxis steht Ihnen ein kompetentes Team von Ärzten und Schwestern in allen Fragen, die die Erkrankung, aber auch seelische, soziale und Ernährungsprobleme betreffen, zur Seite.

Die Therapieplanung erfolgt im wöchentlich stattfindenden Onkologischen Konsil in enger Abstimmung mit den Fachkollegen der Strahlentherapie, Chirurgie, Gynäkologie und Urologie aus den Ruppiner Kliniken.

Durch Teilnahme an universitären Studien der Medizinischen Hochschule Brandenburg und Therapiestudien sind wir eng in die wissenschaftliche Weiterentwicklung von Therapiemöglichkeiten eingebunden. Dadurch stehen Ihnen modernste Behandlungsverfahren zur Verfügung.

Das Leistungsspektrum in der Onkologie und Hämatologe umfasst:

  • Diagnostik und Therapie von Tumorleiden aller Stadien und Lokalisationen, Blut-, Lymphdrüsen- und Knochenmarkserkrankungen und Gerinnungsstörungen.
  • Beratung bei hämatologischen und onkologischen Erkrankungen (Zweitmeinung)
  • Chemotherapie (oral, intravenös) mit optimaler Begleitmedikation
  • Therapie mit monoklonalen Antikörpern, Immuntherapie, Immunglobulingabe
  • Zielgerichtete Tumortherapie
  • Knochenmarkspunktion, zytologische Knochenmarksuntersuchung
  • Diagnostische Sonographie, sonographisch geführte Pleura- und Aszitespunktionen
  • Transfusion von Blutprodukten (Erythrozyten, Thrombozyten)
  • Aderlasstherapie
  • Ernährungsberatung, Verordnung und Überwachung enteraler und parenteraler Ernährung
  • Schmerztherapie
  • Psychoonkologische Betreuung
  • Sozialberatung
Palliativmedizin +

Für die Betreuung schwerstkranker Patienten bieten wir eine Palliativbetreuung in enger Zusammenarbeit mit dem Palliativstützpunkt sowie dem ambulantem und stationären Hospiz am Standort Ruppiner Kliniken an.

Auf unserer Palliativstation mit 8 Betten nehmen wir schwerstkranke Patienten zur spezialisierten palliativmedizinischen Komplexbehandlung auf um im Rahmen einer stationären Versorgung über 7 bis 21 Tage eine Stabilisierung der Erkrankungssituation zu erreichen. Durch unsere Fachärzte für Palliativmedizin und speziell weitergebildetes Pflegefachpersonal sowie unsere Therapeuten und Psychoonkologen erfolgt eine individuelle Behandlung, bei der insbesondere ausführliche Patienten- und auch Angehörigengespräche im Vordergrund stehen.

Das palliativmedizinische Leistungsspektrum umfasst dabei:

  • Medizinische Maßnahmen zur Symptomkontrolle
  • Optimierung der Schmerztherapie
  • Verbesserung der Ernährungssituation
  • Physio- und Ergotherapie
  • Kunst-/Musiktherapie, Entspannungstherapie
  • Psychoonkologische Begleitung
Diabetologie +

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine sehr häufige Erkrankung, die leider durch ihre Begleit- und Folgeerkrankungen mit einem hohen Risiko für die betroffenen Patienten verbunden ist. Viele diabetesbedingte Folgeerkrankungen lassen sich durch eine gute Früherkennung, Prävention und Therapie des Diabetes mellitus vermeiden. Das Ziel unserer ambulanten und stationären Diagnostik- und Therapieangebote ist daher vordringlich die gute Diabeteseinstellung zur Verminderung von Folgeschäden sowie die Diagnostik und Mitbehandlung von Risikofaktoren. Gerade durch Schulungen zum Verständnis der Erkrankung und durch Anleitung zur eigenverantwortlichen Therapieführung möchten wir die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität von Diabetespatienten verbessern.

Das diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum in unserer Klinik und in unseren Praxen umfasst dabei:

  • Diagnostik und Therapieeinstellung bei neu aufgetretenem Typ 1 und Typ 2 Diabetes mellitus sowie von Diabetes-Sonderformen (MODY, LADA, pankreopriver und Gestationsdiabetes)
  • Stationäre Insulin-Ersteinstellung, falls ambulant nicht möglich
  • Ambulante und falls notwendig stationäre Einstellung bei unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 1 oder 2
  • Stationäre Diagnostik und Therapie bei unkontrolliertem Typ 1 oder Typ 2 Diabetes mellitus mit diabetischen Folgeschäden
  • Insulintherapie bei Gestationsdiabetes
  • Stationäre Diabetes-Einstellung bei psychosozialen Erschwernissen, die eine ambulante Einstellung unmöglich machen
  • Stationäre Therapie der schweren Insulinresistenz
  • Insulinpumpeneinstellung
  • Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie bei Diabetischem Fuß mit neuropathischen oder angiologischen Läsionen
  • Blutzucker-Diagnostik (HbA1c und Blutzucker-Profile, Glucosetoleranztest, Fastentest, Kontinuierliche Glukosemessung)
  • Diagnostik der Diabetes-Folgeerkrankungen: Messung der Mikroalbuminurie Langzeit-Blutdruck-Messung, EKG / Belastungs-EKG Spiroergometrie, Vaskuläre Sonographie-Diagnostik, Arm-Bein Index Prüfung, Fußuntersuchung
  • Diagnostik der diabetischen Autonomen Neuropathie (ANP) und der Polyneuropathie (PNP) Prüfung
  • Augenhintergrund-Untersuchung in Kooperation mit unsere niedergelassenen augenärztlichen Kollegen
  • Bioelektrische Impedanzmessung
  • Individuelle Befund- und Blutzuckerbesprechung, sowie eine intensivierte Therapie-Einstellung
  • Diabetesschulung mit Krankheitsinformationen, Grundlagen der Ernährung, Kohlenhydratberechnung, individueller Ernährungsplanung und Bewegungsplanung, Schulung in der Handhabung der Blutzucker-Messgeräte Injektionsschulung
  • Überwachung einer Hochdosis-Cortisontherapie
Endokrinologie +

Die ambulante und stationäre Diagnostik und Behandlung endokrinologischer Erkrankungen umfasst Gewichtsregulationsstörungen (insbesondere Adipositas), Abklärung von Ursachen des Bluthochdrucks, Erkrankung der Hypophyse, der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Nebennieren und des Knochens. Es besteht eine enge Kooperation mit der Chirurgischen Klinik und der Nuklearmedizin.

Diagnostisches und therapeutisches Leistungsspektrum der Klinik und unserer Ambulanzen/Praxen:

  • Differentialdiagnostische Abklärung und Behandlung von Übergewicht und Adipositas, Inklusive Vorbereitung und Nachsorge von bariatrischen Eingriffen (Adipostas-. und metabolische Chirurgie)
  • Diagnostik und Therapie bei Hypophysenadenomen, Behandlung von Hormonüberproduktion (Akromegalie, M.Cushing), Einleitung und Überwachung einer Hormonersatztherapie bei Hypophyseninsuffizienz
  • Diagnostik und Therapie bei Schilddrüsenknoten, Schilddrüsenkarzinom, Behandlung von Entzündungen der Schilddrüse, Behandlung von Autoimmunerkranken der Schilddrüse mit Über- (M.Basedow) oder Unterfunktion (Autoimmunthyreoiditis vom Typ Hashimoto)
  • Diagnostik und Therapie von Hyperparathyreoidismus und Hypoparathyreoidismus
  • Differentialdiagnostische Abklärung der Formen einer sekundären art. Hypertonie bei Erkrankungen der Nebenniere, wie primärem Hyperaldosteronismus, Phäochromozytom, Cushing-Syndrom
  • Abklärung und Therapie von Nebennierenraumforderungen
  • Differentialdiagnostische Abklärung und Therapie bei Osteoporose
Fettstoffwechsel, Fettleber, Metabolisches Syndrom +

Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist die Diagnostik und Therapie bei Fettstoffwechselstörungen. Typische Krankheitsbilder sind hier z. B. die familiäre Hypercholesterinämie, die schwere Hypertriglyceridämie oder die Lipoprotein (a) (Lp(a))-Erhöhung.

Bei vielen Patienten mit Fettstoffwechselstörungen sind zudem weitere metabolische Veränderungen zu beachten – oft besteht auch eine Fettleber (Steatosis hepatis), die sich insgesamt bei etwa 20-30% der Bevölkerung findet. Des Weiteren finden sich oft weitere Erkrankungen des metabolischen Syndroms wie Adipositas und arterieller Hypertonus sowie eine Glukosetoleranzstörung bzw. teilweise ein bereits manifester Diabetes mellitus.

Somit sind Fettstoffwechselstörungen und eine Leberverfettung mit einem erhöhten metabolischen und kardiovaskulären Risiko vergesellschaftet. Zudem birgt die Fettleber sie das Risiko des Fortschreitens zur Leberzirrhose und zum Leberkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC).

Im Rahmen der Lipid- und Fettleber-Sprechstunde werden Untersuchungen von Laborparametern wie Cholesterin, Blutfetten und Entzündungsparametern sowie Analysen zur Fettsäurezusammensetzung im Blut durchgeführt. Unser wissenschaftliches Interesse besteht dabei insbesondere in der Untersuchung der Rolle und des vorbeugenden und therapeutischen Einsatzes von omega-3 (und omega-6) Fettsäuren bei diesen Stoffwechselerkrankungen.

In Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus anderen Fachdisziplinen der Ruppiner Kliniken erreichen wir dabei eine interdisziplinäre Betreuung:

  • Spezielle lipidologische Labordiagnostik
  • Spezialisierte Ultraschalldiagnostik der Leber und der hirnversorgenden Gefäße
  • Kardiovaskuläre Risikobewertung
  • Hepatologische Risikobewertung
  • Ernährungsberatung, ggf. Einleitung weiterer Massnahmen zur Gewichtsreduktion in Zusammenarbeit mit der Psychosomatischen Klinik und der Viszeralchirurgie (Bariatrische Chirurgie).

Mit unserer Fettstoffwechselsprechstunde sind wir Teil des Deutschen Angiologie Zentrums Brandenburg-Berlin.

Ultraschall in Diagnostik und Therapie +

Die Ultraschalldiagnostik (Sonographie) als nicht strahlennutzendes patientenschonendes und allgemein verfügbares Verfahren hat einen herausragenden Stellenwert in der medizinischen Diagnostik, Therapiebegleitung und Nachsorge. Als Point-of-Care-Ultraschall (POCUS) begleitet sie patientennah als erweiterte klinische Untersuchung das ärztliche Handeln. Als patientennahe Untersuchungsmethode ist die Ultraschalldiagnostik zudem auch Bildgebungsverfahren für die Leitung und Durchführung von diagnostischen und therapeutischen Interventionen.

Unsere Klinik ist seit vielen Jahrzenten intensiv mit der Sonographie verbunden. Aktuell führen wir sowohl die diagnostische Sonographie für die Klinik durch als auch eine Vielzahl an sonographie-gestützten Interventionen durch, zum Leistungsspektrum gehören insbesondere:

  • Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschließlich Urogenitalorgane.
  • Die Kontrastmittelsonographie.
  • Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse.
  • Doppler-Sonographien der die Extremitäten versorgenden und der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße.
  • Die Scherwellenelastographie zur Bestimmung der Leberfibrose.
  • Die orale und rektale Endosonographie (EUS).
  • Diagnostische Punktionen, perkutan oder EUS-gesteuert.
  • Sonographische und endosonographische Interventionen zur Entlastung von Abszessen/Verhalten.

Team

Dr. Adelheid Jung
Stellv. Chefärztin
  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie
  • Leitende Oberärztin der Ultraschallabteilung
Adelheid Jung
Dr. Sabine Uebach
Ltd. Oberärztin Interdisziplinäre Endoskopieabteilung
  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie
  • Zusatzbezeichnung Proktologie
Sabine Uebach
Dr. Christoph Schmöcker
Oberarzt Gastroenterologie
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
  • Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Christoph Schmöcker
Dr. Maria Nürnberg
Funktionsoberärztin Gastroenterologie
  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie
Maria Nürnberg
Astrid Wiese
Oberärztin
  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie
Astrid Wiese
Dr. Christoph Löschner
Oberarzt Hämatologie und Onkologie
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Schwerpunktbezeichnung Internistische Onkologie und Hämatologie
  • Weiterbildungsbefugnis Internistische Onkologie und Hämatologie (30 Monate)
  • Zusatzbezeichnung Palliativmedizin (12 Monate)
Christoph Löschner
Dr. Andreas Loew
Ltd. Oberarzt Interdisziplinäre Tumortherapiestation und Palliativmedizin
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Schwerpunktbezeichnung Internistische Onkologie und Hämatologie
  • Zusatzbezeichnung Hämostaseologie und Palliativmedizin
Andreas Loew
PD Dr. Ulf Elbelt
Oberarzt Diabetologie und Endokrinologie
  • Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie (DGG, ÄK), Gastroenterologie
Ulf Elbelt

Forschung & Lehre

Forschung:
Neben der Teilnahme an Diagnostik- und Therapiestudien und der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Ultraschallanwendungen in der klinischen Medizin liegt unser wissenschaftliches Interessen insbesondere bei dem Verständnis von Fett und essentiellen Fettsäuren bei Stoffwechselerkrankungen (Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Fettleber, metabolisches Syndrom), entzündlichen Erkrankungen (chronisch entzündliche Darmerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen) und Tumorerkrankungen (Kolorektales Karzinom, Hepatozelluläres Karzinom, Bronchialkarzinom, Prostatakarzinom).

MHB - Experimentelle Lipidologie
In Zusammenarbeit mit grundlagenwissenschaftlichen Kooperationspartnern in Potsdam, Berlin-Buch, Wuppertal, Duisburg und München nutzen wir dabei modernste wissenschaftliche Methoden (Lipidomics/Lipidomik) zur Charakterisierung von Fettsäuren und ihren Stoffwechselprodukten in biologischen Systemen. Mediatoren wie Prostaglandine und Leukotriene erfüllen wichtige Funktionen bei Entzündung, Zellwachstum und anderen biologischen Prozessen. Diese Mediatoren werden in verschiedenen Organen in unterschiedlichen Konzentrationen gebildet, und auch pathophysiologische Prozesse verändern die Lipidmediatorzusammensetzung in Blut und Geweben.

Aktuelle Projekte +
  • DFG-Projekte zu experimentellen Untersuchungen (1) der Rolle der 12/15-Lipoxygenase (Alox15) und (2) der löslichen Epoxidhydrolase bei Kolitis.
  • Die experimentelle Untersuchung von sogenannten Low-carb high-fat Diäten im Kontext von Kolitis. Diese Intervention ist unmittelbar bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen einsetzbar und Ziel auch zukünftiger Studien.
  • Die Messung von entzündlichen und entzündungshemmenden Lipidmediatoren/Eicosanoiden im Blut von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.
  • Untersuchungen einer leberschützenden Rolle von omega-3-reichen parenteralen Ernährungslösungen bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom.
  • Effekte von Statinen und von Aspirin auf Lipidmediatoren/Eicosanoide im menschlichen Darm.
  • Die Wirkung der Lipidapherese auf Fettsäuren und Lipidmediatoren.
  • Fettsäuren und Lipidmediatoren bei Patienten mit Fettleber/Fettleberhepatitis.
  • Eine Untersuchung zu Antitumor-Metaboliten in Sorafenib-behandelten HCC-Patienten.

Ansprechpartnerin:
Dr. Anne Pietzner
E-Mail verfassen

Lehre:
Die Medizinische Klinik B ist eng eingebunden in die internistische Facharztausbildung am Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg. Klinikintern tragen wöchentliche Fortbildungsveranstaltungen für die ärztlichen Mitarbeiter, regelmäßige Fallkonferenzen mit den Bauchchirurgen sowie formalisierte Röntgengesprechungen an vier Tagen in der Woche zur kontinuierlichen Lehre bei. Diese Fortbildungsveranstaltungen stehen auch den Studierenden der Medizinischen Hochschule Brandenburg offen. Die Studierenden werden zudem durch ärztliche Mitarbeiter der Klinik auch in Seminaren, Kursen des Problemorientierten Lernens, und beim Unterricht am Patientenbett im Rahmen des regulären Hochschulunterrichts ausgebildet.

Wichtiges Ziel ist dabei auch die regelmäßige Diskussion und Evaluation von Diagnostik- und Therapiestrategien für die in unserer Klinik und in unseren Sprechstunden behandelten Erkrankungen.

Ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Hochschulausbildung ist zudem die Mitarbeit der Studierenden in wissenschaftlichen Projekten – hier ist die Klinik mit ihren ambulanten Sprechstunden sowohl bei der Ausbildung im Rahmen zeitlich eng begrenzter Wissenschaftspraktika als auch durch die Betreuung von Promotionsprojekten eingebunden.

Kontakt

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In unserem Ambulanten Operationszentrum (AOZ) werden durch Ärzte des Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg und niedergelassene Ärzte der Region ambulant und teilstationär operative Eingriffe durchgeführt.

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Das Brustkrebszentrum Neuruppin ist eine interdisziplinäre Struktur zur optimalen Diagnostik und Behandlung von Brustkrebserkrankungen.

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Im Darmkrebszentrum Brandenburg-Nordwest bündeln die Experten der verschiedenen Fachrichtungen ihre Kompetenzen, um jeden Patienten individuell, optimal zu behandeln.

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Das Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche ist ein fachlich eigenständiger Bereich der Klinik für Kinder- und Jugendliche am Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg.

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Im Kompetenzzentrum für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten sorgt die fachbezogene Bündelung von Forschung, Lehre und medizinischer Expertise für höchste Qualität in der Patientenversorgung.

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Das Krankenhaus der Schwerpunktversorgung vereint alle Fachdisziplinen, die eine optimale, umfassende Behandlung von schwerverletzten Patienten garantieren.

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